Wasserschadensanierung

...schnelle Hilfe: 
von Leckortung bis zur Sanierung

Ein Wasserschaden kann innerhalb kurzer Zeit Gebäude, Böden, Wände und Einrichtungsgegenstände erheblich beschädigen. Entscheidend ist, die Ursache schnell zu finden, die Durchfeuchtung fachgerecht zu beurteilen und betroffene Bauteile gezielt zu trocknen.

SH ClaimSupport GbR unterstützt Sie bei Wasserschäden im gesamten Landkreis Esslingen sowie Stadt Stuttgart.

Wir vermitteln passende Spezialisten für Leckortung, Feuchtigkeitsmessung, Gebäudetrocknung, Schadenbewertung und Sanierung.

 

Leckortung

Vor Beginn von Trocknung oder Sanierung muss die Ursache festgestellt und behoben werden. Mögliche Auslöser sind Rohrbrüche, undichte Leitungen, Heizungs- oder Abwasserschäden, defekte Haushaltsgeräte, Rückstau, Überschwemmungen oder eindringendes Regenwasser. 

Eine professionelle Leckortung lokalisiert die Schadenstelle gezielt und kann unnötige Öffnungen von Wänden, Böden oder Decken vermeiden. Je nach Schadensbild kommen unter anderem zum Einsatz:

  • elektronische und akustische Leckortung
  • Feuchtigkeitsmessung und Thermografie
  • Tracergasverfahren
  • Druck- und Leitungsprüfungen
  • Kameratechnik
  • zerstörungsarme bzw. zerstörungsfreie Verfahren

Ziel ist es, die Ursache präzise zu bestimmen und den Eingriff in die Bausubstanz auf das notwendige Maß zu begrenzen.

 

Professionelle Feuchtigkeitsmessung

Wasser kann sich in Böden, Wänden, Decken, Installationsschächten und Hohlräumen ausbreiten. Auch äußerlich trockene Flächen können noch Restfeuchtigkeit enthalten. Deshalb werden betroffene Bauteile untersucht, die Feuchtigkeitsverteilung dokumentiert und der erforderliche Trocknungs- oder Rückbauumfang bestimmt.

Je nach Situation kommen unter anderem folgende Verfahren zum Einsatz:

  • kapazitive Feuchte- und elektrische Widerstandsmessung
  • CM-Messung
  • Messungen an Estrich und Unterboden
  • Raumluft-, Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsmessungen
  • Thermografie

Die Ergebnisse bilden die Grundlage für ein passendes Trocknungskonzept.

 

Welche Trocknung ist bei einem Wasserschaden erforderlich?

Die geeignete Methode hängt davon ab, wohin das Wasser gelangt ist, welche Bauteile betroffen sind und wie tief die Durchfeuchtung reicht.

Estrich-Dämmschicht-, Randfugen- und Schachttrocknung

Ist Wasser unter den Estrich gelangt, reicht eine oberflächliche Trocknung meist nicht aus. Bei einer Durchfeuchtung der Dämmschicht kann eine professionelle Estrich-Dämmschichttrocknung erforderlich sein.

Abhängig vom Bodenaufbau erfolgt die Trocknung über vorhandene Randfugen oder gezielt hergestellte Bohrungen. Wenn möglich, werden vorhandene Randbereiche genutzt, um zusätzliche Öffnungen zu vermeiden oder zu reduzieren. Ob dieses Verfahren geeignet ist, hängt unter anderem von Bodenaufbau, Estrichart und Schadensumfang ab.

Sind Installations- oder Versorgungsschächte sowie Hohlräume betroffen, kann eine gezielte Schachttrocknung erforderlich sein. Die Bereiche werden kontrolliert belüftet und getrocknet, ohne unnötig große Teile der Bausubstanz zu öffnen.

Raumtrocknung

Bei oberflächlichen Durchfeuchtungen oder erhöhter Raumluftfeuchtigkeit kann eine Raumtrocknung eingesetzt werden. Dafür kommen beispielsweise zum Einsatz:

  • Kondensationstrockner
  • Adsorptionstrockner
  • Heizgeräte
  • Ventilatoren bzw. Luftumwälzer

Die Auswahl richtet sich nach Raumgröße, Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Schadensumfang. Entscheidend sind eine kontrollierte Trocknung und regelmäßige Feuchtigkeitskontrollen.

Zerstörungsarme und zerstörungsfreie Trocknung

Je nach Schadensbild können vorhandene Randfugen, technische Öffnungen oder andere Zugänge genutzt werden. Auch bei der Leckortung lassen sich Schadenstellen häufig ohne großflächige Öffnungen lokalisieren.

Eine vollständig zerstörungsfreie Trocknung ist jedoch nicht bei jedem Wasserschaden möglich. Maßgeblich sind der Gebäudeaufbau und das Ausmaß der Durchfeuchtung. Ziel ist es, den Eingriff auf das notwendige Maß zu begrenzen.

 

Wasserschaden und Schimmelrisiko

Eine länger andauernde Durchfeuchtung kann das Risiko für mikrobielles Wachstum erhöhen. Bei der Schadensaufnahme werden deshalb unter anderem Durchfeuchtungsdauer, betroffene Materialien, Feuchtigkeitswerte, Raumklima, Geruchsbildung und sichtbare Auffälligkeiten berücksichtigt.

Bei entsprechenden Anzeichen können Spezialisten für die Untersuchung und Bewertung einer möglichen mikrobiellen Belastung hinzugezogen werden.

 

Was passiert nach der Trocknung?

Nach der technischen Trocknung wird überprüft, ob die betroffenen Bauteile ausreichend trocken sind. Je nach Schaden können anschließend erforderlich sein:

  • abschließende Feuchtigkeitskontrolle
  • Reinigung und Geruchsneutralisation
  • Rückbau beschädigter Bauteile und Bodenbeläge (evt. vor Trocknungsaufbau)
  • Wiederherstellung von Bodenaufbau (evtl. Estrich) 
  • Putz-, Trockenbau- und Malerarbeiten
  • Bodenbelags- und Fliesenarbeiten

SH ClaimSupport GbR unterstützt Sie bei der Suche nach geeigneten Fachunternehmen aus der Region für Leckortung, Trocknung, Rückbau und Sanierung. Je nach Schaden können wir Kontakte vermitteln zu:

Leckortung · Trocknung · Sachverständige · Sanierungsunternehmen · Rückbau · Schimmel-/Baubiologie · Wiederherstellung

 

Entscheidend ist das Zusammenspiel aus Ursachenfindung, Schadensbewertung, technischer Trocknung und anschließender Wiederherstellung.  

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